Hassbergritt Hofheim

Zwei gute Gründe sprachen für einen Start beim Hassbergritt im unterfränkischen Hofheim. Temperaturen von fast 30 Grad und die „späte“ Startzeit von 14.00 Uhr. Gemütlich ausschlafen und frühstücken was bei einem Mountainbike Marathon eigentlich recht selten ist. Also kurzfristig die Sachen gepackt und rauf auf die Autobahn und knapp 140 Kilometer in Richtung Unterfranken gefahren um sich kurz vor dem Start noch nachmelden zu können.

Die Erfahrung aus dem letzten Jahr hat gezeigt, dass man sich vor dem Rennen gar nicht lange aufwärmen muss weil zwanzig Minuten vor dem Start eine Fahrerbesprechung stattfindet. Und bereits etliche Minuten vorher ist der Start – und Zielbereich schon so voll das man ziemlich früh dran sein musste um auch nur annähernd einen guten Startplatz  zu bekommen. Also kurz mal um den Block gerollt und schnell zum Markplatz. Aber leider hatten auch andere die Erfahrung gemacht und die „besten“ Plätze waren schon weg. Mit Mühe und Not konnte ich noch einen Platz neben Chris Ströhla, meinen Vereinskameraden, ergattern was dann gar nicht so schlecht war. Nach der Einweisung und den Streckinfos ging es dann pünktlich um 14.00 Uhr los. Drei Strecken wurden angeboten, der Hassbergtetst mit knapp über zwanzig Kilometern, der Hassbergsprint mit über dreißig und der Hassbergritt mit fast zweiundvierzig Kilometern und ausgeschriebenen 976 Höhenmetern für den sich Chris und ich entschieden.

Unbenannt

Höhenprofil

Nachdem die ersten Meter noch neutralisiert waren ging es gleich ziemlich flott los und ich musste mit Erstaunen feststellen, dass sich die Streckenführung gegenüber dem letzten Jahr geändert hatte. Nix mit lockerem Einrollen auf der Ebene. Wenige Meter nach dem Start ging es gleich in den ersten Anstieg und ein Blick auf meinen Pulsmesser verhieß nichts Gutes. Vielleicht hätte ich mich doch lieber warmfahren sollen ? Also Augen zu und durch es wird schon mal wieder flacher werden. Einige Minuten später fragte ich mich dann nur wann ! Nach knapp zwanzig Minuten war es dann soweit und der erste lange Anstieg war geschafft und ich konnte mich etwas orientieren. Eigentlich ganz gut gelaufen bisher. Die üblichen Verdächtigen um mich herum und mir ging es den Umständen entsprechend ganz gut. Mit einer guten Gruppe ging es in einem flotten Tempo über den Kurs auf dem es andauernd auf und ab ging. Einige technische Abschnitte wechselten sich mit Asphalt und Schotter ab was für einen Marathon genau richtig war. Obwohl meine Kräfte und auch meine Getränke am Ende etwas nachließen – „wie kann man bitte eine Verpflegungsstelle wenige Kilometer vor dem Ziel in einer Abfahrt platzieren“ – war ich mit dem Ergebnis zufrieden. Nicht hundertprozentig aber die Form stimmt. Mit einer Zeit von 1:38:26 Stunden kam ich mit knapp nicht einmal drei Minuten Rückstand auf Platz eins als siebter ins Ziel und war damit ganz zufrieden. Auch die Abstände auf die Ränge vor mir waren nicht allzu groß was den siebten Platz noch etwas erträglicher macht. Chris war knapp über dreißig Sekunden schneller als ich und belegte Platz fünf.

Ergebnis

Halden Bike Marathon

Am Samstag, den 30.04.16, fand in Löbichau in Thüringen die elfte Auflage des Halden Bike Marathon statt. Wie schon im Vorjahr entschloss sich Marco Gottesmann kurzfristig dazu, die schnelle und technisch wenig reizvolle Strecke als Saisoneinstieg zu nutzen. Nach einer kurzen Einführungsrunde, auf welcher das Feld noch eng zusammen war, ging es nach der Ortsdurchfahrt von Löbichau auf den eigentlichen Rundkurs der auf der mittleren Strecke zweimal umfahren werden musste. Von Anfang an kam Gottesmann gut ins Rennen und konnte sich kurz hinter den Führende in einer Gruppe von acht bis zehn Fahrern festsetzen. Mit einem konstanten Tempo über die gesamte Distanz von etwa 48 Kilometern und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp über 29 km/h reichte es am Ende mit knapp über vier Minuten Rückstand auf die Spitze zu einem vierzehnten Platz in der Gesamtwertung. In der Altersklasse war dies mit 1:37.04 Stunden der erste Platz.

http://www.triathlon-service.de/ergebnisse/liste.php?nr=5623

Ströhla und Bauer beim Alpina Cup in Scheßlitz

Am 27.09. fand in Scheßlitz der 10. von 11. Läufen des Alpina Cups statt. Mit am Start waren die beiden Fahrer des Bike Team Münchberg Markus Bauer und Chris Ströhla.Während Bauer bei den Herren I sein erstes Rennen absolvierte, ging Ströhla in der Kategorie Herren II bereits zum 4. Mal in dieser Saison beim Alpina Cup an den Start.

Der Kurs in Scheßlitz zeichnete sich durch wenige Höhenmeter aber windanfällige und damit mühsame Wiesenstücke aus. Auf diesem ca. 4 km langen Kurs mussten im Hauptrennen 8 Runden absolviert werden. Markus Bauer schlug sich bei seiner Alpina Cup Premiere sehr gut und erreichte mit Rang 10 eine top ten Platzierung.

Foto 1

zweiter von links: Markus Bauer

Chris Ströhla kam wie bereits in Bayreuth auf Platz 3 bei den Herren II. Sieger wurde dabei Joachim Öchsner (ESV Regensburg, Team Stevens) mit 1.20 min Vorsprung auf Ströhla gefolgt von T. Lauterbach (Team Messingschlager) mit 30 Sekunden Vorsprung auf Ströhla.)

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Dritter von rechts: Chris Ströhla

Der letzte Lauf des Alpina Cups findet am 11.10. in Gottersdorf bei Münchberg statt. Damit endet dann die oberfränkische Crosscountry-Rennserie für diese Saison.